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Donnerstag, 06.09.2012 19:31

Kobo: Neuer E-Book-Reader mit Licht, Mini-Reader & Tablet-PC

aus dem Bereich Computer

Während die Branche mit Spannung auf Produktneuheiten von Amazon wartet, hat einer der größten Konkurrenten des Online-Händlers im E-Book-Sektor, Kobo, bereits ordentlich vorgelegt und zwei E-Ink-Lesegeräte sowie ein Tablet präsentiert: die Modelle Kobo Glo, Kobo Mini und Kobo Arc.

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Neues Kobo-Flaggschiff "Glo"

Als neues Flaggschiff der E-Reader fungiert der 185 Gramm schwere Kobo Glo - ein 6-Zöller, der nicht nur über eine eingebaute Display-Beleuchtung (ComfortLight) verfügt, sondern auch mit einer vergleichsweise hohen Auflösung von 1.024x768 Pixeln bei 16 Graustufen punkten kann. Der bisherige Standardwert von Kindle und Co. liegt bei 800x600 Pixeln; auch der erst vor wenigen Wochen vorgestellte Sony-Reader PRS-T2 macht da keine Ausnahme und wirkt angesichts des Kobo-Modells bereits reichlich antiquiert.

Einzig der bereits etwas ältere iRiver Story HD bietet hier Vergleichbares, ist aber wiederum nicht per Touchscreen bedienbar. Der Bildschirm des Glo ist zudem vollständig glasfrei und soll daher weder Fingerabdrücke annehmen noch Spiegelungen erzeugen. Auf physische Tasten zum Blättern haben die Kanadier erneut verzichtet. Neben dem Ein-Aus-Schalter findet sich lediglich ein Knopf für die zuschaltbare Beleuchtung.

Kobo Glo
Kobo Glo: Neuer E-Book-Reader mit integrierter Beleuchtung und hochauflösendem Display. Bild: Kobo

1-GHz-CPU und 2 GB Speicherplatz

Unter der Haube setzt Kobo auf einen 1-Gigahertz-Prozessor vom Typ Freescale Solo 6 und 2 Gigabyte (GB) Speicherplatz, der zwar nur zur Hälfte genutzt werden kann, sich per micro-SD-Karte aber um bis zu 32 GB erweitern lässt. Inhalte lassen sich wahlweise direkt per WLAN-Schnittstelle (820.11 b/g/n) aus dem integrierten Kobo E-Book-Store herunterladen oder über ein USB-Kabel vom PC aus beziehen. Gekaufte E-Books werden dabei automatisch in der Kobo Cloud gesichert und sind so vor Verlust geschützt. Über eine Synchronisationsfunktion und die kostenlosen Kobo eReading Apps lässt sich die gesamte persönliche Bibliothek zudem auch auf Smartphone, Tablet oder PC abrufen. Zu den unterstützten Formaten zählen (per Adobe DRM kopiergeschützte) ePUB-E-Books, TXT- und PDF-Dateien, die Bildtypen JPEG, GIF, PNG und TIFF sowie HTML, RFT, CBZ und CBR. Anders als bei Amazons Kindle lassen sich dabei auch verbreitete digitale Bibliotheksangebote wie "Onleihe" nutzen.

Die Buchdarstellung lässt sich in sieben Schriftarten mit jeweils 24 Größen anpassen. Unbekannte Begriffe in fremdsprachigen Werken erklärt bei Bedarf ein integriertes Wörterbuch. Darüber hinaus finden sich unter anderem eine Lesezeichen- und Markierungsfunktion sowie Twitter- und Facebook-Anbindung. Die Akkulaufzeit des Kobo Glo liegt nach Hersteller-Angaben bei maximal einem Monat – vorausgesetzt auf WLAN und Licht wird verzichtet. Wer es dennoch illuminiert mag, muss laut Kobo spätestens nach zwei bis drei Tagen eine Steckdose aufsuchen. Das Gehäuse ist in schwarz und weiß zu haben. Für die Rückseite stehen zudem sogenannte SnapBacks zur Verfügung – wechselbare Cover, die in den Farben Pink, Blau, Silber oder Schwarz erhältlich sind. Weltweit käuflich zu erwerben ist der Glo-Reader zum Preis von 129,99 Euro ab Oktober.

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