Freitag, 21.09.2012 13:46
Schick und schnell: HP Spectre XT im Test
Auf der Haben-Seite der Hardware-Bilanz verbucht das Spectre XT einen Intel Core i5-3317U-Prozessor mit 1,7 Gigahertz und integrierter Intel HD 4000 Grafik, eine SSD mit 128 Gigabyte Speicherplatz und 4 GB Arbeitsspeicher. Ein optisches Laufwerk und eine Grafikkarte mit dediziertem Speicher fallen klassentypisch unter den Tisch.
HP Spectre XT Test - Inhalt
- Seite 1: Optik, Display, Eingabegeräte, Schnittstellen und Lieferumfang
- Seite 2: Hardware und Leistung
- Seite 3: Sound, Fazit und Test-Tabelle
Gute Performance, schnelle SSD
Das Komponenten-Bündel ist jedoch für viele Anwendungen leistungsstark genug. Als wir das Spectre XT 30 Browser-Tabs in Chrome öffnen und gleichzeitig ein Full-HD-Video mit dem VLC-Player abspielen ließen, war die CPU zu knapp 20 Prozent und der Arbeitsspeicher zu 60 Prozent ausgelastet. Da nur ein Steckplatz vorhanden ist und das Ultrabook nur maximal 4 GB RAM verkraftet, ist hier keine Erweiterung möglich. Insbesondere bei sehr schlanken und leichten Ultrabooks ist das keine Seltenheit.
Wir haben die Hardware-Kombination bereits im Sony Vaio T13 Test prüfen können. Unser Muster war ebenfalls mit einem Intel Core i5-3317U, 4 GB RAM und 128 GB Speicherplatz ausgestattet und glänzte mit einer besonders flotten SSD, was man auch über das Spectre XT sagen kann. Windows 7 startete innerhalb von rund 17 Sekunden. Beim Wechsel von Sandy Bridge zu Ivy Bridge hat Intel vor allem die Grafikleistung verbessert. Unter anderem wird nun die Grafikschnittstelle DirectX 11 unterstützt und auch die Benchmark-Ergebnisse fallen höher aus als bei der Vorgängergeneration. Natürlich macht das noch keine Gaming-Boliden aus den Ultrabooks. Die Messungen zu CPU, Grafikkomponente und SSD finden sich auf Seite 3.
Windows 7 ist auf dem Spectre XT dank SSD besonders schnell hochgefahren. Bilder: onlinekosten.de
Ausdauer und Lautstärke
Der Ultrabook-Prozessor mit einer Thermal Design Power von maximal 17 Watt lässt eine Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden zu, wenn lediglich Word-Dokumente gelesen werden und sich der Laptop nicht zur Ruhe legen darf. Beim Abspielen von HD-Filmen oder Surfen sind rund 5 Stunden möglich, unter simulierter Volllast leerte sich der Akku bereits nach etwa 2 Stunden. Ein solches Szenario kommt im normalen Arbeitsalltag jedoch höchst selten vor - und das ist auch gut so: Dann machte nämlich der Lüfter mit einem hohen Fiepen in unangenehmer Weise auf sich aufmerksam. Beim Surfen und Videoabspielen wird das Gehäuse auch gelüftet, die Geräusche bleiben dann aber dezent. Im Standby-Modus kann das Ultrabook für etwa 11 Tage belassen werden.