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Donnerstag, 11.10.2012 17:16

Google Street View erhält großes Update

aus dem Bereich Computer

Google möchte "Street View" konkurrenzfähig halten und aktualisiert den Dienst jetzt in einem Maß, wie nie zuvor. Mehr als 400.000 Kilometer an abgefilmten Straßen sind hinzugekommen. Außerdem hat sich das Angebot an "Special Collections" verdoppelt.

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Straßen der Erde abgeknipst

Google Street View erhält ein großes Update. Dadurch sind weitere Teile der Welt innerhalb von Google Maps in der Art zu erleben, als würde man sich unmittelbar vor Ort befinden. Neu sind Teile von Macau, Singapur, Schweden, Thailand, Taiwan, Italien, Großbritannien, Dänemark, Norwegen, Kanada sowie den Vereinigten Staaten von Amerika. Außerdem gibt es neue "Special Collections" zu entdecken, die unter anderem Teile von Südafrika, Japan, Spanien, Frankreich, Brasilien und Mexiko zeigen.

Innerhalb der "Special Collections" hat Google Orte im Angebot, die schwer oder gar nicht mit einem Fahrzeug zu erreichen sind. Darunter die Tiefen des Ozeans, die Antarktis, Teile Israels, das historische Italien sowie Skigebiete und Highlights der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA.

Viel Gegenwind in Deutschland

Mit "Street View" haben Benutzer die Möglichkeit, einzelne Straßen und Örtlichkeiten auf dem gesamten Globus in 360 Grad-Ansicht zu erkunden. Google betreibt hierfür einen großen Aufwand, indem vor Ort die Straßen mit 360-Grad-Kameras abgefahren werden und das Datenmaterial später über Maps verfügbar ist. In Deutschland löste "Street View" eine Datenschutz-Debatte aus und drängte den Suchmaschinen-Spezialist dazu, die veröffentlichten Daten teils unkenntlich zu machen.


Die Schweizer Alpen in Google Street View. Bild: Google

Bundesbürger fühlten sich in ihrer Privatsphäre verletzt, da die Google-Kameras beispielsweise auch Blicke über Zäune gewährten und so Kriminellen die Planung von Überfällen erleichterten. Google lenkte ein und versprach, entsprechende Widerspruch-Anträge von Hausbesitzern durch Verfremdungs-Maßnahmen rasch umzusetzen. Kürzlich wurde bekannt, dass Google bei seinen "Street View"-Fahrten auch unerlaubt Informationen von WLAN-Netzen auswertete.

red
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