Wer ein schickes Alu-Notebook von Asus sucht, wird aktuell bei der Zenbook-Reihe fündig. Die dünnen Rechner zählen zur Klasse der Ultrabooks und damit nicht zu den günstigsten Rechnern. Einen Touchscreen verspricht unter ihnen nur die noch nicht verfügbare Touch-Version des Zenbook UX21A. Nun hat der Hersteller anlässlich des Starts von Windows 8 günstige Alternativen vorgestellt. Die Serie nennt sich VivoBook und spendiert durchweg berührungsempfindliche Bildschirme.
Touch-Notebook in 11,6 oder 14 Zoll
Asus teilt sie in 11,6-Zoll- und 14-Zoll-Laptops auf, jeweils mit einem HD-Touchscreen. Ein Gehäuse aus Aluminium haben sich die VivoBooks bei den Zenbooks abgeschaut, auch die Aufwachzeit aus dem Standby von zwei Sekunden erinnert an die Ultrabooks. Warum das Unternehmen aus Taiwan die Intel-Marke dennoch nicht im Zusammenhang mit der Reihe erwähnt, wird nach einem Blick ins Datenblatt deutlich: Die Laptops verwenden größtenteils keine Intel Core-i-Prozessoren, sondern Pentium-Exemplare. Nur einige Konfigurationen steuern einen Core i bei, was die niedrigen Preise der übrigen erklärt. Außerdem wären die kleineren VivoBooks mit knapp 22 Millimetern Höhe auch zu dick, um als Ultrabook durchzugehen.
Größerer Bildschirm → stärkerer Prozessor
Die 11,6 Zoll kleinen und 1,3 Kilogramm leichten VivoBooks S200 kosten 499 bis 549 Euro und rechnen je nach Ausführung mit einem Intel Pentium 987 Prozessor mit 1,5 Gigahertz (GHz) oder einem i3-2365 mit 1,8 GHz. Sie alle integrieren 4 Gigabyte (GB) RAM, während die Festplattenkapazität zwischen 320 und 500 GB schwankt. LAN, WLAN, zwei USB-2.0-Schnittstellen, einmal USB 3.0, HDMI, VGA und ein Kartenleser ist bei allen zu finden, Bluetooth ist modellabhängig. Ebenso die Farbe: Verfügbar sind Grau, Pink und Champagner.
Das VivoBook S400 mit 14 Zoll großem Touchscreen und Intel Core-i-Prozessore. Bild: Asus
Die um 500 Gramm schwereren 14-Zoll-Exemplare gibt es nur mit silberfarbenen Gehäuse, dafür ist mehr Leistung zu erwarten. Mit einem Intel Core i5-3317U mit 1,7 GHz oder einem i7-3517U mit 1,9 GHz aus der aktuellen Ivy Bridge-Generation mit Intel HD 4000 Grafik versehen, ist das S400 schneller unterwegs. Die Arbeitsspeicherkapazität liegt gleichermaßen bei 4 GB und das Speichermaximum bei 500 GB. Allerdings bringt Asus zusätzlich eine SSD mit 24 GB als Cache unter, um Windows und häufig genutzte Programme schneller starten zu lassen. Die Anschlüsse hat der Hersteller 1:1 übertragen, dabei aber LAN durch flotteres Gigabit LAN ersetzt. Die besseren Zutaten lassen die Preise für das S400 auf 749 Euro (i5) und 849 (i7) steigen. Ihnen allen fehlt ein optisches Laufwerk.
Die Asus VivoBooks mit Windows 8 sollen ab Anfang November lieferbar sein. Auf die 11,6-Zöller gibt es ein Jahr Garantie, auf die S400er-Reihe zwei Jahre.